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Vergleich

Welche Rezepte-App passt zu dir? Sechs Apps im Vergleich

Rezepte-Apps lösen sehr unterschiedliche Aufgaben: Rezepte sammeln, sich inspirieren lassen, Schritt für Schritt kochen oder aus dem kochen, was gerade im Kühlschrank liegt. Welche App passt, hängt davon ab, welche dieser Fragen du dir abends stellst. Hier sind vier Kategorien, eine Vergleichstabelle und eine Einordnung, wo Cibello hineingehört.

Vier Arten von Rezepte-Apps

Die Kategorien überschneiden sich, und viele Apps können mehr als eines. Für die Wahl hilft trotzdem die Frage, welches Problem die App an einem normalen Dienstagabend lösen soll: Rezepte wiederfinden, Ideen bekommen, beim Kochen begleitet werden oder aus dem kochen, was da ist.

  • Rezeptverwaltungen (Paprika, Samsung Food, Plan to Eat): Rezepte von jeder Website ausschneiden, ordnen, Portionen umrechnen, Listen bauen. Ideal, wenn du schon eine Sammlung hast.
  • Rezeptbibliotheken und Inspiration (Yummly, Tasty, Kitchen Stories, Chefkoch): große Kataloge, Videos, personalisierte Feeds. Gut für Ideen, schwach bei der Frage, was in deinem Kühlschrank liegt.
  • Geführtes Kochen (SideChef, Kitchen Stories): Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Timern, teils mit Anbindung an Küchengeräte.
  • Zutaten zuerst (SuperCook, Cibello): Ausgangspunkt ist, was du hast. SuperCook braucht eingetippte oder diktierte Zutaten; Cibello baut den Vorrat aus Fotos, Kassenbons und Barcodes auf und hält ihn aktuell.

Vergleichstabelle

Basierend auf den eigenen Einträgen der Apps im App Store und bei Google Play, ihren Websites und veröffentlichten Rezensionen, Stand September 2026. Funktionen ändern sich; prüfe selbst, bevor du dich entscheidest.
FunktionCibelloPaprikaSamsung FoodYummlySideChefSuperCook
Rezepte aus dem, was du zu Hause hastJa (sortiert nach Anteil vorhandener Zutaten)NeinNeinTeilweise (Vorratsfilter)NeinJa (eingetippte Zutaten)
Vorrat aus Fotos, Kassenbons und BarcodesJaNeinNeinNeinNeinNein
Rezepte von beliebigen Websites speichernKein Fokus, Rezepte werden mit dem Vorrat abgeglichenJaJaJaTeilweiseNein
Eingebauter Rezeptkatalog9.000+Nein (eigene Rezepte)JaJaJa11 Millionen (aggregiert)
WochenplanJaJa (Kalender)TeilweiseJaJaNein
Gemeinsame Einkaufsliste für den HaushaltJaTeilweiseJaJaJaNein
Erinnerungen an HaltbarkeitsdatenJaNeinNeinNeinNeinNein
Schritt-für-Schritt-KochmodusTeilweiseTeilweiseJaJaJaNein
PreisKostenlose Testphase, dann AboEinmalkaufKostenlos + AboKostenlos + AboKostenlos + AboKostenlos
Sprachen12MehrereMehrereEnglischEnglischMehrere

Was Cibello nicht macht

Cibello importiert keine Rezepte von beliebigen Websites, und der Katalog ist kleiner als der von Yummly oder der aggregierte Index von SuperCook. Wenn du vor allem ein persönliches Rezeptarchiv brauchst, passen Paprika oder Samsung Food besser. Auch die Schritt-für-Schritt-Führung ist in Cibello schlichter als bei Apps, die dafür gebaut sind; wer beim Kochen Timer und Videos zu jedem Schritt möchte, ist bei SideChef oder Kitchen Stories passender aufgehoben. Cibello ist die richtige Wahl, wenn die Frage nicht lautet „Wo speichere ich Rezepte?“, sondern „Was können wir aus dem kochen, was da ist, und wie hören wir auf, Essen wegzuwerfen?“. Mehr dazu unter Vorrats-App, Rezepte mit Zutaten, die du zu Hause hast und im breiteren Vergleich der Essensplaner-Apps.

Rezepte aus dem Vorrat: so läuft es in Cibello

Du fotografierst Kühlschrank, Gefrierfach und Vorratsschrank, prüfst, was die App erkannt hat, und speicherst. Danach werden mehr als 9.000 Rezepte danach sortiert, wie groß der Anteil der Zutaten ist, die du bereits hast. Ganz oben stehen Gerichte, für die fast alles da ist; bei den anderen siehst du, was fehlt, und kannst es auf die gemeinsame Einkaufsliste setzen. Die Vorschläge berücksichtigen außerdem, was bald verbraucht werden sollte und was euer Haushalt gern isst, und erklären, warum sie auftauchen. Rezept- und Allergiefilter sind dabei eine Orientierung, keine Garantie; Nährwerte sind Schätzungen.

Der Vorrat bleibt aktuell, weil du nach dem Einkauf den Kassenbon scannst und Reste als Portionen eintragen kannst. Was du kochst, bleibt deine Entscheidung; die App zeigt, was möglich ist und warum. Wie daraus ein Wochenplan wird, liest du unter Essensplaner.

So findest du die passende App

  • Du sammelst Rezepte aus Blogs und Zeitschriften: Paprika oder Samsung Food.
  • Du suchst Ideen und Videos: Yummly, Tasty oder Kitchen Stories.
  • Du willst beim Kochen an die Hand genommen werden: SideChef.
  • Du willst schnell wissen, was aus drei eingetippten Zutaten geht: SuperCook.
  • Du willst aus dem kochen, was da ist, die Woche planen und weniger wegwerfen: Cibello.

Wer sich nicht entscheiden kann: Die meisten Apps haben eine kostenlose Version oder eine Testphase. Probiere eine Woche lang aus, ob die App zu eurem Alltag passt, statt den Alltag an die App anzupassen.

Eine englische Fassung dieses Vergleichs gibt es unter best recipe app.

Häufige Fragen

Welche Rezepte-App ist die beste?

Zum Speichern eigener Rezepte: Paprika oder Samsung Food. Zum Stöbern: Yummly oder Tasty. Für geführtes Kochen: SideChef. Für Rezepte aus dem, was du schon hast, mit Wochenplan und gemeinsamer Liste: Cibello.

Gibt es eine Rezepte-App, die Zutaten verwendet, die ich schon habe?

SuperCook ordnet Rezepte eingetippten oder diktierten Zutaten zu. Cibello baut den Vorrat aus Fotos, Kassenbons und Barcodes auf und sortiert Rezepte danach, wie viel du bereits hast.

Kann ich eigene Rezepte in Cibello importieren?

Der Import von Rezepten aus dem Web ist nicht der Fokus. Cibello bringt mehr als 9.000 Rezepte mit und konzentriert sich darauf, sie mit deinem Vorrat abzugleichen.

Kann ich Rezepte nach Allergien filtern?

Ja, es gibt Rezept- und Allergiefilter. Sie sind eine Orientierung, keine Garantie. Lies die Zutatenliste bei Allergien immer selbst.

Cibello kostenlos testen

Kühlschrank fotografieren, Rezeptideen aus dem erhalten, was du hast, und die Einkaufsliste mit dem Haushalt teilen.

Aktualisiert 2026-09-04